Hubert und Blue Mountain oder Stundenlohn f. 500g Kaffee

Der Hubert war ja schon immer ein Nachtvogel. Und weil er so oft bis spät in die Nacht arbeitet, trinkt er viiiel Kaffee.

Weil er dabei immer Wert auf guten Espresso legt, muss es entweder eine gute Espressmaschine sein, oder eine dieser neumodischen Geräte mit den Pads oder Kapseln

Aber: Die kommen aus 2 Gründen nicht in Frage. Weil der Kaffee auf diese Weise extrem teuer ist und weil, das ist der wichtige Grund, das ökologischer Unsinn ist.

Deshalb verwendet der Hubert seit Jahren eine altmodische italienische Espressomaschine mit Schraubverschluss. Als Kaffee kommt nur Fairtrade der Marke Jambo in die Tüte, bzw. das Sieb.

jamboDer schmeckt hervorragend, beruhigt ein wenig das Ökogewissen und hält den Hubert bei seinen nächtlichen IT Sitzungen munter und konzentriert. (das war der Werbeteil).

blue-mountainJetzt hat der Hubert aber mal die Variante „sauteuer“ beim Kaffee probiert und sich einen der teuersten Kaffees besorgt.

250 g Jamaica Blue Mountain für rund 35 €.
Ein Schelm wer jetzt denkt die Konzentration steigt und das Wohlbefinden erklimmt lichte Höhen. – Nada, nix, niente. Ist wohl ein guter Kaffee, sehr mild im Geschmack, aber was Besonderes mitnichten.
Ja nicht mal die verschiedenen Computerprobleme lösen sich schneller in Wohlgefallen auf.
Na ja wenigstens kann der Hubert jetzt auch den teuersten Kaffe von seiner Liste der Dinge die man haben muss beruhigt streichen.

Und jetzt sagt noch wer: „Das ist ja gar nicht der teuerste Kaffee wo gibt, da gibt’s noch den, der, bevor ihn die Menschen geniessen müssen, von Schleichkatzen als Jause genossen wird, um dann doch unverdaut, aber leicht fermentiert, wieder ausgeschieden zu werden.
Also dieser Kaffe kommt bei Hubert nun nicht in die Kanne, Filter, Sieb oder sonstwohin. Letztendlich ist es ja ein buchstäblich „gschissener“ Kaffee.

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