Erfahrungsbericht Oki 3400n
16. Juli 2007 von anjin | kein Kommentar
Wir haben seit rund 2 Jahren einen Oki 3200n in Betrieb und sind damit hochzufrieden.
Nun wollen wir uns einen Nachfolger, den Oki 3400n, ansehen.
Bei den Anschaffungskosten hat sich wenig geändert, das Gerät ist auch ebenso solide verarbeitet. Die Änderungen liegen im Detail.
Ebenso wie der 3200n verfügt der 3400n zusätzlich zur Papierkassette über einen waagrehten Papiereinzug, der Bannerdruck bis 1,2m erlaubt. Weggefallen ist leider das kleine Display an der Vorderseite des Druckers. Der 3400n verfügt nur mehr über 4 Tasten mit entsprechenden Status LEDs. Man muss deshalb des Öfteren in der Dokumentation nachlesen, was welches Licht bedeuten könnte.
Abgesehen davon verläuft die Installation ohne gröbere Probleme.
Beim Setup am Client findet der Rechner den Drucker leider nicht automatisch, sondern erst nach Eingabe der korrekten IP Adresse, die man Netzwerkperipheriegeräten sowieso besser fix vergibt, anstatt DHCP zu verwenden.
Ist das alles getan, kann man im Druckertreiber verschiedene Druckerprofile für unterschiedliche Aufgaben hinterlegen und die meisten Einstellungen bequem über ein Webinterface erledigen.
Dazu reicht es, die IP Adresse des Oki 3400n in den Browser einzutippen und man kommt auf eine Webseite, wo der Status des gewählten Druckers angezeigt wird.
Will man nun jedoch Einstellungen ändern, wird man zur Eingabe von Login und Passwort aufgefordert, dummerweise findet sich in der Dokumentation kein Hinweis darauf.
Erst nach Internetrecherche offenbart Oki das Geheimnis:
Login: “root”
Passwort: “die letzten 6 Stellen der Macadresse des Druckers”.
Das so zugänglich gemachte Webinterface ist zum Oki 3200n kaum verändert, jedoch fehlt beim Oki 3400n eine wichtige Einstellung.
Es ist leider nicht mehr möglich, den Drucker mittels IPP (= Internet Printing Protocol) für Drucken übers World Wide Web zu konfigurieren.
Auch in der Praxis kann unser 3400n nicht voll überzeugen.
Das Druckbild ist zwar etwas ausgewogener als beim 3200n, aber der 3400n braucht sehr lange um aus dem Schlafmodus zu erwachen und warmzulaufen.
Manchmal will er gar nicht aufwachen, dann muss man eine der 4 Tasten drücken, um das Gerät zum Drucken zu überreden. Dieser Fehler ist jedoch nicht reproduzierbar.
Alles in Allem ist der Oki 3400n ein guter Drucker, aber wegen fehlenden Displays, des nicht vorhandenen IPP Druckens ( wir habens jedenfalls nirgends entdecken können ) und der Macken beim Aufwachen aus dem Standbymode kein so gutes Preis – Leistungs – Verhältniss wie beim Vorgänger Oki 3200n.